Studenten essen gesünder als angenommen

Veröffentlicht am 19. Jun 2017 von TakeYourSweets Süßigkeiten.

Neue Ergebnisse der Studienreihe "Fachkraft 2020"

Ernährung war schon immer mehr als nur eine Wissenschaft. Sie war Bestandteil von Religionen, Überzeugungen und sozialen Bräuchen. Das alles ist sie heute immer noch. Ob es um Ernährungstrends geht, Ernährungsformen oder neue Erkenntnisse, das Thema betrifft jeden von uns auf die eine oder andere Weise.

Die Studie "Fachkraft 2020"

Wir haben als Süßigkeitenhandel nicht nur privat mit der Ernährung von Menschen zu tun, sondern es ist auch Teil unseres Berufs. Als uns die Chance gegeben wurde, uns an der Studienreihe „Fachkraft 2020“ zum Thema Ernährung zu beteiligen, haben wir daher ohne Zögern zugestimmt.

Die Studentenbefragung fand zum zehnten Mal statt und wird von constata in Zusammenarbeit mit der Maastricht University durchgeführt.

Uns von TakeYourSweets hat interessiert, welchen Stellenwert Süßigkeiten für Studenten haben. Was essen sie am liebsten? Wann greifen sie besonders häufig zu Süßwaren? Und was ist dran am Bild vom Studenten, der sich zwischen Prüfungen und Vorlesungen eher von Mensa und Fastfood ernährt?

Erste Teilergebnisse liegen uns nun in einer Auswertung vor und geben einen Einblick in das Ernährungsverhalten der Studenten in Deutschland.

Überraschend war dabei für uns, wie viele Studenten regelmäßig selber kochen. Insgesamt 82 Prozent gaben an, mehrmals die Woche oder täglich selbst am Herd zu stehen. Und dabei zählt die bekannte Tiefkühlpizza nicht dazu. Denn auch wie oft Fertiggerichte zubereitet werden, wurde abgefragt.

Diese kommen bei 18,2 Prozent der angehenden Akademiker regelmäßig auf den Tisch. Vergleicht man die Werte mit dem Ernährungsreport 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, so kochen Studenten deutlich häufiger selbst als die Gesamtbevölkerung.

Unterschiede konnten bei der von uns in Auftrag gegebenen Befragung zwischen den Geschlechtern festgestellt werden. Männliche Studenten haben bei allen Arten der Zubereitung höhere Werte als weibliche. Einzige Ausnahme: selber kochen.

Diagramm 1: Ernährungsgewohnheiten – Anteil Studierende mit den Antwortkategorien „Mehrmals pro Woche“ und „Täglich“ auf die Frage „Wie häufig...“

Schaut man sich dann im nächsten Schritt an, was die Studenten essen, ergibt sich abermals ein Bild, wie es auch ein Ernährungsberater empfehlen würde. Mehrmals die Woche bis täglich wird Gemüse (87,1%) und Obst (85,3%) gegessen. Wobei Studentinnen hier höhere Werte erreichen als Studenten.

Schokolade und Schokoriegel bei jungen Menschen die beliebtesten Süßwaren

Auch bei Süßigkeiten liegen weibliche Studenten mit ihrem Konsum vor den männlichen (64,8% gegen 49,3% im häufigen Konsum). Studentinnen essen dabei mehr Süßigkeiten als Fleisch. Studenten hingegen nicht.

Insgesamt greifen Studenten jedoch weniger zu Fleisch als die Restbevölkerung. Gründe könnten in einer bewussteren Ernährung liegen, die durch vergangene mediale Diskussionen zum Fleischkonsum hervorgerufen wurden. Es wirkt jedoch, als wenn Studenten insgesamt sich mehr mit dem Thema Essen beschäftigen. Die hohen Werte beim selber Kochen und hohem Konsum an Obst und Gemüse deuten darauf hin. Auch bei Fisch greifen Studenten häufiger zu.

Diagramm 5 :  Süß waren konsum insgesamt und nach Geschlecht  – Anteil Studierende mit  den Antwortkategorien „Mehrmals pro Woche“ und „Täglich“

Zusammenfassend kann man also feststellen, dass es um die Ernährung bei Studenten gut steht. Und wer so auf sich achtet, der kann ab und zu auch genussvoll zu Schokolade & Co. greifen. Denn Nahrung ist nicht nur etwas, was der Körper braucht. Auch das Gemüt profitiert von der richtigen Mischung.

 

Euer TakeYourSweets Team

Die gesamte Auswertung der ersten Teilergebnisse findet ihr zum Download bei uns unter:

http://takeyoursweets.de/downloads/fachkraft2020/auswertung_ernaehrung_studium.pdf

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Veröffentlicht in Kategorie: Ernährung

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